Samstag, 17. September 2016

Cinque Terre - what a lovely place to just be!


Als ich das erste Mal Bilder von Cinque Terre sah, kam dieser Fleck Erde direkt auf meine Reise-Bucketlist. So etwas schönes musste ich in meinem Leben live sehen! Dieses Jahr war es endlich so weit - Alessandro und ich besuchten in unseren Ferien die süssen kleinen Dörfchen an der ligurischen Küste.

Schon die Fahrt in den Süden verführte mich in eine neue Stimmungslage. Ich fühlte mich schon entschläuningt, bevor wir überhaupt Monterosso, unser erstes Ziel, erreicht hatten. Die Strassen nach Cinque Terre führen durch Wälder, kleine Dörfchen, Berge hoch und wieder runter. Meine Vorfreude war riesig und ich hatte eine innere Zuversicht, dass ich bestimmt nicht von diesem Ort enttäuscht sein werde. 

Kaum angekommen merkten wir schnell, dass ein Auto allenfalls nicht die beste Möglichkeit war, um in Cinque Terre von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Dennoch fanden wir einen Parkplatz und wurden schliesslich von einem kleinen Bus abgeholt und ins Hotelzimmer gefahren. Dies befand sich wenige Treppenstufen von der zentralen Piazza. Bereits der erste Gang durch die Gassen fühlte sich herrlich an und ich war endlich in Ferienlaune!

Monterosso ist das grösste Dorf in Cinque Terre und kommt mit dem unglaublichen Badestrand auch für einen längeren Aufenthalt infrage. Das hellblaue, kristallklare Wasser ist die perfekte Erfrischung an einem langen Sommertag und der übersichtliche Badestrand ist sehr einladend.

Der erste richtige Tag in Cinque Terre war einer der erfülltesten Tage in meinem bisherigen Leben! Und das sage ich nicht einfach so. Wir machten uns früh auf den Weg nach Vernazza, das zweite Dörfchen. Wir waren mit dem Zug unterwegs, denn nur so hatten wir die Möglichkeit, alle fünf Dorfer an einem Tag zu besuchen. In Vernazza angekommen, tranken wir einen Espresso mit Meerblick, verlierten uns in den Gassen und stiegen zum hoch zum Castello di Vernazza, um die wunderschöne Aussicht auf Vernazza zu geniessen. 

Unser zweiter Halt war in Corniglia. Nachdem man hier die gefühlten tausend Treppen, die vom Bahnhof ins Dorf führen, hinter sich lässt, laden auch hier die süssen Gassen zum schlendern ein. An der Chiesa Di San Pietro nahmen wir uns einen Moment Zeit, die Idylle zu geniessen. Highlight in Corniglia war der versteckte Fussballplatz hinter dem Largo Taragio.

Ein Dörfchen weiter, in Manarola, waren bereits einige Touris mehr unterwegs. Zwar liegt dieses Dorf am Meer, dennoch hat es keinen herkömmlichen Strand - für die Italiener und alle Touristen ist das jedoch kein Grund zur Sorge. Da sonnt man sich auf den Felsen und gönnt sich so oder so ein erfrischendes Bad im glasklaren Wasser. Es war bereits Mittagszeit und der Duft von frischen Focaccias lag in der Luft. Logischerweise konnten wir nicht wiederstehen und hatten einen kleinen Happen bei Il Discovolo.

Das letzte Dorf, Riomaggiore, war ebenfalls ein Traum und wir genossen ein kühles Getränk mit einer tollen Aussicht in einem Kafe. Die Menschen, auch die Touristen, waren total gemütlich und jeder genoss das Flanieren in einer ungewöhnlichen Umgebung. Auch die Einheimischen liessen sich nicht vom Getümmel beirren und gingen ihrem Arbeitsalltag mit einer Gelassenheit an, wie man sie nur im Süden findet. Irgendwie waren wir da auf einem anderen Planeten. Unsere Sorgen und der Alltagsstress waren längst vergessen und da wir noch etwas Zeit hatten, beschlossen wir den Rest des Nachmittags in Monterosso am Strand zu geniessen. Ins Meer zu tauchen war nach dem vielen Gehen eine richtige Wohltat und ich schlief anschliessend innert wenigen Sekunden auf dem Liegestuhl ein. So liessen wir den Rest des Nachmittags an uns vorbeiziehen, bis sich einmal mehr der Hunger bemerkbar machte. Nach einem tollen Abendessen, einigen Drinks und einer erholsamen Nacht, ging es schliesslich am nächsten Tag weiter nach Florenz.

Ich kann Cinque Terre für alle empfehlen, die etwas sehr einzigartiges und entschläunigendes erleben wollen, die Zeit haben, durch die Gassen zu flanieren, die Essen und Wein lieben, die gerne zu Fuss unterwegs sind und die sowohl das Meer und das Grün verbinden wollen!

Where to stay
Wir hatten Glück, dass wir uns entschieden haben, in Monterosso zu bleiben. Jeden Tag ins andere Dorf weiterzuziehen und dabei das Gepäck dabei zu haben, wäre viel zu aufwendig gewesen. Moterosso hat zudem am meisten zu bieten und das grösste Angebot an Hotels und Zimmern. Die anderen Dörfer sind sehr gut zu Fuss (Wanderweg), mit den Zug oder sogar mit dem Boot zu besuchen.

Where to eat
In Monterosso haben wir praktisch nur gute Restaurants und Trattorias gefunden. Viel kann man da nicht falsch machen. Was das Frühstück betrifft, war dies jedoch etwas ungewohnt süss für uns. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich kein tolles Kafe oder einen guten Brunch Place aufspüren würde! ;-) Die Wonderland Bakery in Monterosso liess mein Herz aufblühen - frische Focaccias, italienische Spezialitäten, Gebäck und sogar Bagels mit frisch geschnittenem Prosciutto Crudo gibt es hier. We loved it! Und wenn hier sogar Einheimische Schlange stehen, muss es gut sein!

What to see and do
Auch da kann man in Cinque Terre nicht viel falsch machen. Die Dörfer selbst sind die Sehenswürdigkeit. Man wird praktisch an alles herangeführt, was man sehen muss, wenn man einfach in den Gassen umherspaziert.
Trotzdem hier noch meine Favoriten: Strand in Monterosso, Castello di Vernazza, Chiesa Di San Pietro.

Enjoy Cinque Terre!
   - Irini



 
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