Samstag, 2. Januar 2016

California Dreaming


"California dreamin' on a winter's day..."

Es ist schon über eine Woche her, als ich nach vier Monaten in Kalifornien wieder auf Schweizer Boden landete. Und was für vier Monate es waren. 

Ich verbrachte die letzten Tage mit Freunden und meiner Familie. Obwohl es nicht eine extrem lange Zeit war, gab es Vieles nachzuholen. Ich hätte ewig so wie in Kaliforniern weiterleben können. Meine Freude war jedoch riesig, als die Zeit kam, nach Hause zu fliegen. Ich vermisste meine Liebsten, Zürich und mein Zuhause. Hier der Rückblick...

Meine Zeit in Kalifornien war vollbepackt mit Reisen und kleineren Ausflügen, gutem Essen, Wanderungen und Spaziergänge, Yoga, coole Partys und unendliche Shopping Touren. Zudem hatte ich das Glück, viele wunderbare Menschen kennenlernen zu dürfen, die alle unterbewusst ihren eigenen Beitrag leisteten, meine Zeit unvergesslich zu gestalten. 

Am meisten jedoch, konnte ich die Zeit, die ich für mich alleine hatte, geniessen. Ich ging alleine ans Florence & the Machine Konzert, sonnte mich alleine am Strand in Santa Barbara und gönnte mir leckere Dinner Dates mit mir selbst. Vorher hätte ich meine eigene Gesellschaft nie ausgehalten oder würde mir komisch vorkommen, alleine in einem Kafe sitzen zu müssen. Mittlerweile habe ich gelernt, die Stille zu geniessen und das Alleinsein zu schätzen. 

Ich fühlte mich gestärkt und ermächtigt, weil ich meine Reisen und den Aufenthalt alleine geplant, organisiert und finanziert hatte. Es war ein tolles Gefühl, auf sich selbst gestellt zu sein und die alleinige Verantwortung zu tragen. Zudem konnte ich meinen Alltag gestalten, wie ich wollte. Natürlich hatte ich Unterricht an der Uni, den ich auch regelmässig besuchte. Ich entschied mich jedoch dafür. Früher hatte ich oft wochenlang nur das "Müssen" im Kopf. Gedankenrasen über all die Dinge, die ich noch erledigen muss.

Dies möchte ich weiterhin beibehalten. Mich aktiv für mein Leben und was ich damit mache entscheiden. Die Lockerheit, die ich in Santa Barbara fühlte, in den Alltag der Schweiz implementieren und immer wieder einen Moment inne halten und - geniessen! Zeit für mich selbst einplanen und auch hier mal alleine spazieren gehen. 
Ist man irgendwo in den Ferien, schaltet man den Touristen-Modus an und hat diesen frischen und neugierigen Blick auf das Unbekannte. Mit dieser Frische und Neugier möchte ich auch in der Schweiz täglich aufwachen, als wäre jeder Tag ein neues Abenteuer. 

Das tönt jetzt alles irgendwie sehr ambitioniert und sicherlich dauert es nicht lange, bis der Alltag mich wieder verschluckt. Dennoch bereichert uns das Reisen mit so vielen Dingen, an die man sich ständig erinnern und neue Kraft schöpfen kann.

Ich wünsche euch allen von Herzen ein wunderschönes neues Jahr mit vielen unvergesslichen Erinnerungen, Gesundheit, Glück, Freude und positives Denken. Viel Mut, neue Herausforderungen anzunehmen und viel Gelassenheit, um Druck und Stress vorzubeugen.
Riskiere etwas. Liebe dich selbst. Finde deinen inneren Frieden.

Alles Liebe,
Irini

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