Freitag, 6. November 2015

Yosemite Nationalpark


Hello, hello

Während unseres Roadtrips führte der Weg von San Francisco nach Las Vegas durch den atemberaubenden Yosemite Nationalpark. Dieser Nationalpark ist ein wahres Schmuckstück und ich empfehle jedem, der in Kaliforniern unterwegs ist, einen Abstecher dorthin zu machen.

Im Yosemite Nationalpark angekommen, mussten wir zuerst in Curry Village in unser Zelt einchecken. Ale und ich fühlten uns extrem abenteuerlich, da wir statt in einem Hotel, in einem Zelt übernachten würden (ein Zelt mit normalen Betten drin)...  Wir fühlten uns im Vergleich zu den anderen Leuten im Park ziemlich unorganisiert. Diese hatten vom guten Essen zum besten Equipment alles dabei. Uns machte das nichts aus, weil es in Curry Village wie ein Ferienlager für Erwachsene zu und her geht - Pizzastand, Mensa, Imbissbude, Supermarket - zu Essen und zu Trinken gab es genug. Und wir waren nur für eine Nacht dort, deshalb alles halb so schlimm.


Wir entschieden uns nach Ankunft und Check-in eine kleine Wanderung zum Mirror Lake zu unternehmen. Entschlossen liefen wir in Sportbekleidung los und freuten uns auf die wahnsinnige Sicht auf den Mirror Lake. Die Vögel zwitscherten, die Sonne schien zart durch die irsinnig hohen Bäume und ich hoffte, dass uns kein Bär über den Weg laufen würde.
Am Mirror Lake angekommen, hatten wir eine gute Sicht an den Half Dome. Leider fehlte da aber der Lake. Kalifornien hat seit einigen Jahren eine Trockenphase, was auch diesem See zu schaffen machte. Das Flussbecken war in den Sommermonaten komplett ausgetrocknet.

Etwas enttäuscht spazierten wir zurück ins Curry Village und verbrachten den Abend in der Anlage. Nach dem Essen pflantzen wir uns auf eine Sitzbank und beobachteten die Menschen im Park. Es herrschte eine lockere und ausgelassene Atmosphäre - wie eine riesige Grill Party im Wald. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir dort so gut gefallen würde und schon gar nicht, dass ich so extrem gut in diesem Zelt schlafen würde.

Am nächsten Morgen packten wir unser Zeug und machten uns auf den Weg nach Las Vegas. Als wir aus Curry Village rausfahren wollten, staute es, da eine Herde von Elchen die Strasse überqueren musste. Diese Momente auf der Reise sind für mich persönlich die schönsten. Wenn man Dinge vor Augen sieht, die man sonst nie antreffen würde. Für ca. 3 Stunden führte uns die Strasse durch diesen riesigen Park. Wir gelangten dann doch an einen Punkt, wo wir Gewässer sehen konnten.

In Vegas angekommen, hatten wir das komplette Gegenteil vor uns. Was das genau bedeutet, kannst du im nächsten Post lesen.

Happy Week!











Share:

Keine Kommentare

Kommentar veröffentlichen

© things i would die for | All rights reserved.
Blogger Template Developed by pipdig